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Die Feuerwehr Großholbach heute
Wir, die Feuerwehr Großholbach, dass sind eine Einsatzabteilung mit einer aktiven Feuerwehrfrau und 24 aktiven Feuerwehrmännern, eine Jugendfeuerwehr mit 2 Mädchen und 12 Jungen, sechs Mitglieder in der Altersabteilung und ein großer Förderverein.
Wir treffen uns vierzehntägig freitagsabends um 18.00 Uhr für die Jugendfeuerwehr und um 19.30 Uhr für die Übungen der Einsatzabteilung.
Im Jahr haben wir ca. 10-15 Einsätze, wovon der Schwerpunkt nicht bei der Brandbekämpfung sondern bei der technischen Hilfeleistung liegt.
Wenn sie Interesse haben, die Feuerwehr Großholbach als aktives Mitglied oder als Fördermitglied zu unterstützen, schauen sie doch einfach mal Freitags bei uns am Gerätehaus vorbei, auch an den übungsfreien Freitagen ist meistens jemand da, um Wartungen an den Geräten durchzuführen oder einfach nur zum gemütlichen Beisammensein. Oder mailen sie uns.

Chronik
In den vergangenen Zeiten bestand in Großholbach eine Pflichtfeuerwehr, in der jeder Bürger der Gemeinde zur Brandbekämpfung herangezogen werden konnte, er musste sich in der Reihe einordnen, in der die Eimer mit dem Löschwasser von Hand zu Hand weitergegeben wurden.
Um genügend Wasser für die Barndbekämpfung bereit zu haben, legten unsere Vorfahren an der heutigen B49 einen Brandweiher an. Er lag unterhalb des Pfarrgartens. Für den oberen Teil des Dorfes befand sich der Brandweiher an der Hauptstraße, dort wo heute das Haus von Arthur Stein steht. Auch die Dorfbrunnen mussten bei Bedarf noch zur Bekämpfung des Brandes ihr Wasser liefern.
Für die Unterbringung der Brandleitern und Brandhaken stand im Unterdorf ein Brandleiterhaus von 43 Schuh Länge und 3,5 Schuh Höhe auf dem Platz des jetzigen Krieger-/Ehrenmahles. Es wurde laut Aussage vor der Erweiterung des alten Friedhofes durch Zimmermann Jakob Meudt auf Rollen zum "Zimmerplatz" transportiert, wo es seinen Platz bis 1946 behielt. Es wurde durch Herrn Ferdinand Schnell von der Gemeinde käuflich erworben und abgebaut.
Um 1860 wurde Großholbach noch von der Feuerspritze in Nentershausen mitversorgt. Im Jahr 1870 wurde jedoch schon die erste Feuerwehrpumpe (Feuerspritze) durch die Gemeinde angeschafft. Eine weitere wurde 1920 gekauft.
Ein paar junge Männer fassten 1958 den Entschluss eine freiwillige Feuerwehr zu gründen, die bis Ende des selben Jahres aus 32 Feuerwehrleuten bestand. Schon seit Kriegsende war eine Wehr zur Bekämpfung von Bränden überfällig. Um so begrüßenswerter war der Gedanke jener Männer, unser Dorf und dessen Bewohner vor Brand zu schützen und ihnen hilfreich bei Gefahren aller Art zur Seite zu stehen.
Im ersten Jahr der Gründung wurde die Feuerwehr von Werner Müller und im folgenden Jahr von dem Wehrführer Siegfried Stach übernommen. Im gleichen Jahr wurde eine neue Leistungsfähige Pumpe TS 8 angeschafft. Die Brandbekämpfungs- und Alarmübungen zur Weiterbildung der Feuerwehrleute war mit großen Schwierigkeiten verbunden. Ein Fahrzeug war nicht vorhanden. Die Pumpe sowie das gesamte Schlauchmaterial mussten mit einem Handkarren fortbewegt werden. Für ein langersehntes Feuerwehrhaus konnte im August 1968 der Grundstein gel egt werden. In der Mitte des Dorfes fand man den idealen Platz für die Erstellung des neuen Baues. Die Arbeiten wurden zum größten Teil in Eigenleistung der Feuerwehrleute und der Gemeindebürger durchgeführt. Um brandschutztechnisch vollständig ausgerüstet zu sein, wurde am 11. Januar 1973 der Wehr ein Feuerwehrauto übergeben, welches auch, nachdem die Arbeiten am Feuerwehrgerätehaus beendet waren, dort eine Unterstellmöglichkeit hatte.
(aus der Dorfchronik anlässlich der 750-Jahrfeier).
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